Schließen ✖

Liebe Kunden,

leider wurden wir Opfer eines Betrugs, bei dem unser Name von Fremden genutzt wurde um Werbeanzeigen zum Verkauf von Autoteilen zu schalten.

Wir weisen Sie höflichst darauf hin, dass wir keine Autoteile auf kleinanzeigen.de verkaufen.

Ihr Team von Autoteile Christiansen

Zum Hauptinhalt springen Zum Footerinhalt springen

News

Pkw-Neuzulassungen 2025 - Gewinner und Verlierer

Groß gewachsen ist der Pkw-Markt nicht. Bei den Marken gab es aber deutlicher Unterschiede und entsprechend eine Menge Gewinner - und auch Verlierer.

Foto: Skoda - Skoda zählt zu den großen Gewinnern des Jahres - auch wegen seines starken E-Autoprogramms

Foto: Skoda - Skoda zählt zu den großen Gewinnern des Jahres - auch wegen seines starken E-Autoprogramms

Der deutsche Pkw-Neuwagenmarkt ist 2025 wie erwartet ganz moderat gewachsen. Trotz dieser Stabilität gab es bei den einzelnen Marken teilweise heftige Bewegungen, wenn Stückzahlen und Anteile neu verteilt wurden. Eine Übersicht der Gewinner und Verlierer des vergangenen Jahres. 

Zu den Profiteuren unter den Marken mit mindestens 1 Prozent Anteil zählen vor allem Skoda (226.472 Neuzulassungen, plus 10,2 Prozent), BMW (253.712, plus 8,9 Prozent) und Ford (108.299, plus 8,8 Prozent). Auch VW als klar größte Marke baute sein Ergebnis aus (560.796, plus 4,5 Prozent). Skoda dürfte in wirtschaftlich angespannten Zeite nicht zuletzt von seinem „Viel Auto fürs Geld“-Image und einer starken Präsenz im E-Automarkt profitieren. VW konnte die Breite in seinem Modellprogramm ausspielen und kann sich auf eine traditionelle Stärke bei Flotten- und Gewerbekunden verlassen. Auch bei BMW dürften der hohe Dienstwagenanteil und ein mittlerweile breites elektrifiziertes Angebot geholfen haben – in einem Jahr, in dem Elektro- und Plug-in-Hybridantriebe deutliche Zuwächse verbuchten.

Bei den Premiummarken Audi (205.862, plus 1,8 Prozent) und Mercedes (260.415, plus 1,0 Prozent) fiel das Wachstum moderat aus. Zumindest die Schwaben dürfen aber auf einen kräftigen Aufschwung im kommenden Jahr hoffen, wenn die volumenträchtigen neuen Elektromodelle CLA und GLC stärker in die Statistik einfließen.  

Auf der Verliererseite stehen 2025 mehrere Marken: Opel rutschte auf 136.189 Neuzulassungen ab – ein Minus von 7,9 Prozent. Porsche gab um 17,7 Prozent nach und kam noch auf 29.692 Einheiten. Unter den Importeuren verloren unter anderem Kia (60.391, minus 12,0 Prozent), Peugeot (57.613, minus 14,6 Prozent), Fiat (54.243, minus 5,8 Prozent) und Citroen (48.854, minus 7,9 Prozent). Besonders stark fiel der Einbruch bei Mitsubishi aus (20.361, minus 29,0 Prozent).  

Einer der Gründe für die Verluste bei etablierten Marken dürfte im wachsenden Konkurrenzdruck aus China liegen. Während das Gesamtvolumen kaum stieg, legten die Newcomer aus Fernost stark zu. So schob sich BYD mit 23.306 Neuzulassungen nach vorn – ein Plus von 706,2 Prozent, wenn auch noch auf kleiner Basis. Mit Leapmotor (7.280) und Xpeng (2.991) tauchen weitere chinesische Namen mittlerweile sichtbar in der Zulassungsstatistik auf. Stärkster chinesischer Anbieter bleibt MG Motor mit 26.479 Einheiten und einem Zuwachs um 26,2 Prozent. Was die Marken aus dem Reich der Mitte auf einem stagnierenden Markt gewinnen, muss ein anderer Anbieter verlieren. 

Auch unterhalb der 1-Prozent-Schwelle gab es Verlierer. Tesla setzte seinen Abwärtstrend fort und fiel 2025 auf 19.390 Neuzulassungen, was einem Minus von 48,4 Prozent entspricht. Dabei spielt neben politischen Vorbehalten gegen Unternehmens-Boss Elon Musk auch eine Mischung aus verschärfter Konkurrenz, einer Normalisierung nach frühen Boomjahren und dem schrumpfenden technischen Vorsprung auf dem E-Automarkt eine Rolle. Viele Käufer finden inzwischen Alternativen bei deutschen Herstellern und Importeuren, oft mit sehr attraktiven Flottenkonditionen. Ein Kundensegment, dass die Amerikaner mit erratischer Preispolitik lange eher verschreckt als umworben haben. 

In der längerfristigen Perspektive wirkt der Gesamtmarkt erstaunlich stabil, auch wenn sich die Antriebsstruktur stark verschiebt. 2023 registrierte das KBA rund 2,84 Millionen Pkw-Neuzulassungen (plus 7,3 Prozent), 2024 sank das Volumen leicht auf rund 2,82 Millionen (minus 1,0 Prozent), 2025 ging es wieder auf rund 2,86 Millionen nach oben (plus 1,4 Prozent).  VW festigte dabei seine Spitzenposition und gewann über drei Jahre an Marktanteil: dieser stieg von 18,2 Prozent im Jahr 2023 auf zuletzt 19,6 Prozent.  Das passt zu einem Umfeld, in dem Käufer häufiger auf vertraute, breit aufgestellte Marken setzen – und in dem die entscheidenden Verschiebungen weniger aus dem Wachstum des Markts kommen als aus dem Tempo bei der Elektrifizierung, konkurrenzfähigen Finanzierungskonditionen sowie einem attraktiven Angebot in stark nachgefragten Segmenten.